Okay okay, du denkst vielleicht die Überschrift wäre reißerisch, aber SIE STIMMT zu 100%!! Die ganze letzte Woche war eine einzige Achterbahnfahrt und so langsam normalisiert sich mein Adrenalinspiegel wieder. Wenn du meinen Instagram-Account bzw. meine Insta-Stories verfolgst, dann weißt du wahrscheinlich schon worum es geht – aber ich wollte trotzdem unbedingt einen Blogbeitrag darüber schreiben (und mein Opa hat auch gesagt, dass ich das unbedingt aufschreiben muss! haha)

Ein ganz normaler Sonntag?

Alles fing letzte Woche Sonntag (17.02.2019) an. Der Tag verlief völlig normal, ich war im Schlafanzug und Bademantel (hallo es ist Sonntag!!!) und gammelte vor dem Computer. Da klingelte das Telefon und mein Papa war dran:

Hey wir haben ein neues Café in Steglitz entdeckt und wollten fragen, ob du spontan Lust hast heute dorthin zu fahren. Wir würden dich/euch 16:30 Uhr abholen.

Und ich: ja klar warum nicht! Also gammelte ich noch weiter rum und dachte irgendwann: Ach eigentlich kannst du auch duschen und dich ein bisschen fertig machen. EIN GLÜCK! Gestriegelt und gestutzt stand ich dann im Mantel und Schal am Fenster, um zu gucken, wann meine Eltern denn vorfahren.

Hä?! Was machen die denn hier?

Und dann kam plötzlich eine Gruppe Mädels angelaufen. Und ich dachte noch: Komisch, es ist doch Sonntag, was machen die Studentinnen hier? Und dann erkannte ich zuerst meine Schwägerin und rief meinem Verlobten zu: “Hey witzig, deine Schwester ist… hä?!” denn neben meiner Schwägerin lief meine eigene Schwester!!! Und dann kamen da noch Arbeitskolleginnen und Freundinnen und ich guckte einfach nur völlig verdutzt aus dem Fenster!

Meine Gedanken waren ungefähr folgende:

Ich hab doch erst in 2 Wochen Geburtstag?! Kann also gar nicht sein! Und unsere Pitch Perfect Pyjama Party ist auch erst für nächste Woche geplant! Haben die das Datum verwechselt?! Aber wieso ist meine Schwester hier?!?!??

Haha und plötzlich standen alle Mädels bei mir in der Wohnung – bei mir herrschte maximale Verwirrung und dann ENDLICH fiel der Groschen:

Überraschungs-Junggesellinnenabschied!!!

Ich glaub ich hab noch nie so sehr gekichert in meinem Leben. Ich konnte das alles gar nicht glauben – zack hatte ich auch schon eine Plastikkrone auf dem Kopf und die ersten Getränke wurden herumgereicht. Mir wurden Süßigkeiten in die Hand gedrückt und es hieß: Sporttasche packen!

Wuhuuuu!

Dann fuhren wir alle gemeinsam zu meinem Pole Dance Studio und hatten eine richtig witzige Pole Dance Stunde! Haaaaach, es war so schön! Ich find’s auch echt toll, wie alle mitgemacht haben – ich kann das auch voll verstehen, dass das nicht für jeden etwas ist, aber es waren wirklich alle dabei und ich bin so stolz auf meine Mädels! Es hat einfach nur richtig viel Spaß gemacht!

Dann kam meine Schwester zu uns – die hat das ganze übrigens im Alleingang seit Juni letzten Jahres organisiert! – und meinte nur “Ihr habt 15 Minuten um euch umzuziehen!” – aye aye Kapitän!

Überraschung für alle

Denn der nächste Programmpunkt war eine Überraschung für ALLE Beteiligten! Wir kamen aus dem Studio heraus und dort stand plötzlich eine Hummer Limousine!!! Wir haben einfach nur angefangen zu kreischen haha es war soooo witzig! In der Limousine war Disco Beleuchtung an, es gab nochmal Sekt und Robby Bubble und es liefen die best of 90er!

Die Limousine und wir Mädels

Und so cruisten wir als Party-Limo durch Berlin und haben einfach nur gelacht und gefeiert und Wooohooo geschrien! Unser Fahrer hielt dann nochmal am Brandenburger Tor für ein episches Gruppenbild und dann ging es weiter! Zum Schluss hielten wir am Alex als Endstation!

Party Limousine und Gruppenfoto vor dem Brandenburger Tor
Party Limousine und Gruppenfoto vor dem Brandenburger Tor

Momotamo Tavern

Direkt unter dem Fernsehturm befindet sich die Momotamo Tavern, ein asiatischer Burgerladen! Meine Schwester hatte den quasi ergoogelt, weil er ganz gute Bewertungen hatte – und der Burger war wirklich echt lecker genauso wie die anderen Speisen!

Alle Mädels vor dem Restaurant

Außerdem war es so ganz gut, denn das Restaurant schließt um 22 Uhr (und wir haben beide von den Royals gelernt, dass es nur höflich ist, wenn man den Gästen auch einen Endzeitpunkt der Party nennt) und dadurch, dass es auf dem Alex war, hatten die meisten auch einen guten Ausgangspunkt für den Heimweg – für viele ist Steglitz nämlich voll weit weg!

So klang der Abend entspannt beim Essen aus und ich war einfach nur geflasht und glücklich und haaaach!!! Meine Schwester und ich fuhren dann noch mit dem Taxi (höhö man gönnt sich ja sonst nix) nach Hause und kamen völlig überdreht bei mir an.

Die Überraschung ist noch nicht vorbei

Sagte sie dann zu mir und ich schüttelte schon verzweifelt den Kopf: Was?! Was soll denn noch kommen? Es war doch schon alles so großartig!!!

Pack einen Rucksack mit Klamotten für 3 Tage!

War die Antwort! Omgggggg, ich hab das gar nicht verstanden – schließlich war ja Sonntag und am Montag muss ich ja wieder arbeiten. Aber nein, musste ich nicht! Meine Kolleginnen hatten echt heimlich für mich auf Arbeit Urlaub eingereicht, sodass ich dann 3 Tage frei hatte!!!

Abends packte ich noch meinen Rucksack und dann sollte ich schlafen gehen. Hallo? Schlafen? Wie?! Ich war so aufgeregt, ich hab gar kein Auge zugemacht und bin alle 2 Stunden wieder wach geworden – Hilfe!

Meine Schwester & Ich kurz vor dem Abflug und dann mit Kate in Edinburgh

Auf zum Flughafen

Am nächsten Morgen ging es für uns dann zum Flughafen Schönefeld und dann wurde mir auch gesagt wohin es geht: Nach Edinburgh, Schottland! Und zwar zu meiner Freundin Kate, die ich 2010 als ich dort wohnte kennengelernt habe und nun schon seit 3 Jahren nicht mehr gesehen hatte!

Wir kamen mittags in Edinburgh an (sogar mit Landung durch Sturm haha) und wurden von Kate abgeholt und nach Leith gefahren, wo sie ihre Wohnung hat (das ist der Stadtteil in Edinburgh, ich dem ich damals auch gelebt hab, hach!) Nach einer kurzen Tee-Pause machten wir uns auf zu einer Sightseeing Tour und ich konnte meiner Schwester endlich zeigen, wo ich so gewohnt hab und wie die Stadt aussieht!

Edinburgh

Wir liefen also von Leith zum Holyrood Palace, dann die Royal Mile hoch bis zum Edinburgh Castle und von dort zum Grassmarket. Dort kehrten wir in den ersten Pub ein und es gab super leckeres Pub-Essen für uns alle! Danach schlenderten wir die Victoria Street hoch und gingen zielstrebig zu Bibi’s Cupcakes – Nachtisch muss sein! Als es dann leicht anfing zu regnen genossen wir die alten Gemälde in der National Galerie, um dann bei TKMaxx ein wenig zu shoppen. Und schwupps war der erste Tag – für uns zumindest – schon vorbei, da wir einfach nur super müde waren!

Am nächsten Tag ging es nach einem leckeren Frühstück direkt rauf zum Calton Hill, um die Aussicht über die Stadt zu genießen. Dann wollten wir eigentlich ins Surgeon’s Hall Museum und mussten feststellen, dass das eines der wenigen Museen ist, für das man Eintritt zahlen muss – und wenn man schon Eintritt zahlt, dann will man es ja auch genießen. Also sind wir lieber zu Elephant & Bagels für einen Mittagsbagel und direkt im Anschluss zu Oink für ein Pulled Pork Sandwich. Dann ging es mit dem Bus bis zum Ocean Terminal (Shopping Center am Hafen) wo wir uns die Royal Yacht Britannia anschauten – das ist die Yacht der Queen, mit der sie bis 1998 immer durch die Weltmeere geschippert ist! Zum Abendbrot waren wir in einem Pub direkt am Leith Kanal und dann ging es langsam wieder Richtung Wohnung.

Denn wir mussten leider um 4:30 aufstehen, weil unser Flug so früh wieder zurück nach Berlin ging. Die liebe Kate hat uns sogar zum Flughafen gefahren – um die Uhrzeit!!! Das ist echt ein Freundschaftsbeweis haha

Einfach nur WOW

Was für ein paar aufregende Tage! Jetzt verstehst du bestimmt, wieso mein Adrenalinspiegel so langsam erst wieder sinkt und sich normalisiert haha und das beste ist ja, dass ich mir und meinem Verlobten selbst ein paar Tage in Edinburgh über meinen Geburtstag nächste Woche gebucht habe und gleich nochmal in diese tolle Stadt fahren kann (meine Schwester war natürlich total amused, als ich ihr davon erzählte höhö die Ärmste!)

Ich bin a) einfach nur froh für sie, dass ihre ganze Planung tatsächlich aufgegangen ist, weil ich ja nur eine Woche vorher mit 40° Grad Fieber im Bett lag und leicht gestorben bin (ähem) und b) einfach nur dankbar diese wunderbare Person als Schwester zu haben – die sich so ins Zeug legt und solche Sachen plant und ich hab einfach NICHTS gewusst und alle haben dicht gehalten, es ist wirklich krass!!! Das muss man ja auch erstmal hinkriegen (wie ich soll ich das jemals toppen??? Es geht einfach nicht!!!)

Jetzt bin ich abwechselnd am Heulen vor Glück und am Lachen für Glück und weiß gar nicht wohin mit mir und den ganzen Emotionen – haaaach!

Die verrücktesten Tage meines Lebens - mein JGA und Reise nach Edinburgh

Kommentare

[…] und das nicht nur einfach, sondern gleich zweifach mit Zwillingen. Als sie mir nach meinem JGA von der Schwangerschaft erzählte (damals gingen wir alle von EINEM Baby aus), hab ich erstmal […]

[…] euch gegenseitig im Vorfeld schon mal kennenlernt. Ein guter Anlass dafür ist beispielsweise der Junggesellinnenabschied! Mir wurde jetzt schön öfter gesagt, dass sich meine (weiblichen) Gäste NOCH mehr auf die […]

[…] gar nicht begeistert war, als ich ihr davon erzählte – schließlich hatte sie den geheimen Kurztrip nach Edinburgh schon seit Juni letzten Jahres für mich geplant! Ups! Das konnte ich ja nicht wissen 😉 […]

[…] Bevor wir uns um den nahtverdeckten Reißverschluss oder auch unsichtbaren Reißverschluss kümmern, möchte ich euch noch von unserer letzten Woche erzählen.Manche von euch haben es so nebenbei mitbekommen, dass ich Miriam letzte Woche mit einer riesigen Überraschung überrascht habe. Tatsächlich war es eine doppelte Überraschung, weshalb man auch diese Wortdopplung verwenden kann 😀Da sie Ende Mai heiraten wird, habe ich für sie einen schönen Junggesellinnenabschied geplant und alle ihre Freundinnen waren mit dabei! Aber nicht nur das, nächste Woche feiert sie ihren 30. Geburtstag, weshalb ich ihr eine Reise nach Edinburgh geschenkt habe. Ich möchte hier gar nicht so viel darüber erzählen, sonst würde das ein ganzer Blogbeitrag werden. Aber falls euch interessiert, wie die ganze Überraschung abgelaufen ist und was wir alles erlebt haben, dann schaut doch hier auf ihrem Blog vorbei (Miriams Blog). […]

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