GESCHRIEBEN VON

miriam

VERÖFFENTLICHT AM

20. Juli 2020

Warum man als Fotografin selbst vor der Kamera stehen sollte

Anfang Juli hab ich es zum ersten Mal geschafft endlich auch bei einem Wedding Meetup der Hochzeitsplanerin Sarah Linow dabei zu sein. Sarah organisiert jeden Monat ein Meet Up der Hochzeitsbranche, wo man sich gegenseitig kennenlernen, wiedersehen und einfach netzwerken kann. Von dem Format weiß ich schon seit ca. 3 Jahren, aber es hat dann jetzt erst geklappt!

Von der Location war ich natürlich auch direkt begeistert, denn das Meetup fand diesmal im Rocco Forte Hotel de Rome statt – schon allein der Eingangsbereich war sehr imposant und das Ambiente war wunderschön. Uns wurde auch der Ballsaal gezeigt, in dem man wundervolle Hochzeiten feiern kann. Aber über das Hotel berichte ich ein andern Mal noch etwas ausführlicher!

Kennenlernen & Netzwerken

Ich habe ein paar wundervolle Dienstleister wiedergetroffen, aber auch einige neu kennengelernt, was mich natürlich auch freut. Bei manchen denkt man ja auch, dass man sich schon ewig kennen würde, einfach weil man sich auf Instagram folgt.

Neu kennengelernt habe ich Mandy Straub, die ebenfalls Fotografin ist. Gemeinsam mit Vasil Bituni haben wir uns nett unterhalten und ich habe den Vorschlag gemacht, dass man sich ja mal gegenseitig fotografieren kann – als Fotografin hat man nämlich nicht sehr oft die Gelegenheit auch mal vor der Kamera zu stehen.

Mandy fand die Idee so klasse, dass sie mich direkt am nächsten Tag angeschrieben hat und wir einen Termin für sie und einen für mich ausgemacht haben!

Passend zum Branding

Ich war also als erstes dran und hab mir gleich passend zu meinem Branding überlegt, was ich anziehe und welche Accessoires ich haben will. Und damit ich nicht in die übliche „Fotografin hat ihre Kamera dabei“ Pose falle (was ja auch okay ist), hab ich sie einfach zu Hause gelassen.

Stattdessen habe ich mir einen tollen Strohhut extra mit Rosa Band gekauft und mir von Mayrie Floral Design einen wunderschönen Pastellstrauß binden lassen! Kombiniert mit einem Plisseerock und sonnengelben Sandalen war das Outfit komplett.

Den ganzen Tag Regen

Natürlich hat es an dem Tag dann den ganzen Tag wie aus Eimern gegossen, aber wir haben uns zum Glück schon vorab eine Location – die Museumsinsel in Berlin – herausgesucht, die etwas geschützt und überdacht ist. Mit dem frischen Blumenstrauß MUSSTE das Shooting dann auch einfach stattfinden und Mandy hatte damit zum Glück auch gar kein Problem.

Also stiefelte ich im absoluten Sommer-Sonnen-Look los und alle in der Bahn schauten leicht verwundert, da meine Garderobe so gar nicht zum Wetter passen wollte. Aber das Universum ist ja auf meiner Seite, deswegen regnete es exakt zwischen 17 und 18 Uhr keinen einzigen Tropfen und wir konnten wundervolle Fotos machen!

Wieso man auch mal vor der Kamera stehen sollte

Generell bin ich der Meinung, dass man auch als Fotografin mindestens einmal im Jahr VOR der Kamera stehen sollte. Es ist nämlich doch nochmal was ganz anderes, als dahinter zu sein und Anweisungen zu geben. So kann man sich einfach in die Lage seiner Kunden hineinversetzen und schauen, ob man was an der eigenen Arbeit verbessern kann.

Es gibt nämlich ganz bestimmte Tipps & Tricks, die man anwenden kann, damit sich Kunden vor der Kamera so richtig wohlfühlen. Nur wer sich wohl fühlt, kann auch loslassen und locker lassen und wirklich authentische Bilder erhalten. Am besten lernt man das natürlich a) wenn es einem beigebracht wird oder b) wenn man einfach selbst merkt, wie es vor der Kamera ist.

Man kann dann auch viel besser schauen, was tatsächlich funktioniert und was nicht, gerade was Posen angeht. Und man sieht hinterher, welche Bilder einem ggf. nicht so gut gefallen und kann darauf auch bei seinen Kunden achten. Natürlich gibt es immer subjektive Empfindungen, aber z.B. ein vergessener Zopfgummi stört mich ganz genauso wie meine Kunden!

Fine Art Branding

Passend zu meinem Fine Art Stil habe ich mir nicht nur mein Outfit, sondern natürlich auch die Location herausgesucht und Mandy hat ganz wundervoll meine Bildideen umgesetzt! Ich liebe das Ergebnis und vor allem liebe ich es, euch ein wenig mehr von mir zu zeigen!

Meine eigenen Portraits - wieso man als Fotografin auch vor der Kamera stehen sollte

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